Am 11. August hat die Grüne Jugend Wiesbaden ihre Kreismitgliederversammlung abgehalten und dabei einen neuen Kreisvorstand gewählt. Die GJ Wiesbaden wird sich im nächsten Jahr mit den Themen Schulentwicklung, Rechtspopulismus, Fahrradwege und Obdachlosigkeit beschäftigen.

Frisch gebackene Kreisvorsitzende der Jugendorganisation von Partei Bündnis 90/Die Grünen Wiesbaden ist die 23-jährige Katharina Schuster, Studentin der Sportwissenschaften und Soziologie an der Johann Wolfgang von Goethe-Universität in Frankfurt. Der 27-jährige Bruno Nemec wurde in das Amt als Vorsitzender des Kreisverbands gewählt. Er studiert Maschinenbau an der Hochschule RheinMain am Standort Rüsselsheim. Ebenfalls neu gewählt wurde die 16 Jahre junge Kreisschatzmeisterin Serafina Schneiberg.

Die Schwerpunktthemen der Kreismitgliederversammlung Schulentwicklung, Rechtspopulismus und Radverkehr wurden gemeinsam mit den anwesenden Gästen anderer Jugendparteien und der Grünen Wiesbaden angeregt diskutiert. Der GJ Wiesbaden ist es wichtig, dass die Stadt Wiesbaden den Sanierungsstau in den Wiesbadener Schulen angeht. Ebenso möchte sie sich gemeinsam mit den anderen Jugendparteien für einen starken, friedlichen Protest gegen die AfD sowie mit ihr zusammenhängende Verbände und Gruppierungen engagieren. Mit Daniel Sidiani von der Grünen Fraktion im Wiesbadener Rathaus wurde diskutiert wie Grüne Jugend und die Mutterpartei sich gemeinsam in der Stadt für eine Verbesserung der Fahrradwege einsetzen können. Die GJ Wiesbaden plant einen baldigen Ausflug mit dem Rad, um die aus ihrer Sicht kritischen Wege zu besichtigen.

 

Der Vorstand (von links nach rechts): Katharina Schuster (Sprecherin), Bruno Nemec (Sprecher) und Serafina Schneiberg (Schatzmeisterin; Vierte von links). Andreas Kummer (Dritter von links) wurde zum Ehrenpräsidenten gewählt.

 

Als weitere Gäste durfte die Grüne Jugend Wiesbaden aus dem Landesverband den Landesschatzmeister Felix Martin und die hessische Bundestagskandidatin der Grünen Jugend Nina Eisenhardt begrüßen. Sie stellten die Beteiligungsmöglichkeiten im Landesverband vor und zeigten auf, wie man sich über die Stadtgrenzen hinaus für grüne Politik einsetzen kann. Außerdem stimmten sie die Mitgliederversammlung auf den beginnenden Vorwahlkampf für die Bundestagswahl ein. Als thematische Schwerpunkte nannte Eisenhardt Friedenspolitik und soziale Gerechtigkeit, die sie mit der Grünen Jugend bearbeiten möchte.

Für Nachfragen und Interviews stehen wir gerne zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an Katharina Schuster (katharina.schuster-mainz@gmx.de) oder Bruno Nemec (bruno_nemec@gmx.de).