Katharina Schuster (Sprecherin)

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Alter: 24

Was machst du schulisch/beruflich?
Studentin der Sportwissenschaften und Soziologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt

Warum bist du bei der Grünen Jugend?
Ich bin der Grünen Jugend beigetreten, weil ich mich mit dem Aufleben der AfD, dem unmenschlichen Umgang mit Flüchtlingen und der Verschwendung von lebenswichtigen Ressourcen nicht einfach abfinden will. Aus dem politischen Wachkoma erwacht, möchte ich mich für eine vielfältigere und gerechtere Gesellschaft und eine nachhaltige Energiepolitik einsetzen. Die Wertevorstellungen der Grünen Jugend sind dabei mit meinen am besten vereinbar.

Warum braucht Wiesbaden deiner Meinung nach eine Grüne Jugend?
„Jung.Grün.Stachelig.“ – Das ist das Selbstverständnis der Grünen Jugend und meint, laut zu sein, zu diskutieren, sich einzumischen und wachzurütteln. Genau das braucht Wiesbaden, um rechtsradikale Strömungen wie die AfD-Stammtische im TV Erbenheim zu unterbinden oder endlich sichere Fahrradwege durchsetzen zu können.

Was machst du außerhalb der GJ Wiesbaden?
Außerhalb der GJ Wiesbaden tanze ich sehr gerne Salsa, laufe Halbmarathon und reise in der Welt umher.

Welche Musik hörst du am liebsten?
Je nach Stimmung, am liebsten Reggae und Rock.

Mit welcher Persönlichkeit würdest du dich gerne mal unterhalten – und worüber?
Da gibt es viele…

Eigentlich würde ich mich dafür ganz gerne auf einen AfD-Parteitag schleichen und mir dort jemanden suchen. Genügend Diskussionspotenzial gibt es dort egal mit wem auf jeden Fall.

Kontakt: katharina.schuster@gj-wiesbaden.de

 

 

Serafina Ellinor Schneiberg (Schatzmeisterin)

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Alter: 17

Was machst du schulisch/beruflich?
Schülerin in Wiesbaden

Warum bist du bei der Grünen Jugend?
Ich engagiere mich politisch, weil ich die Möglichkeit, unsere Gesellschaft mitzugestalten und zum Positiven zu verändern, nutzen will. Und weil ich nicht warten will, bis andere etwas tun, sondern selber aktiv werden will, um, wie man so schön sagt, die Welt zu retten. Dabei stört es mich nicht, bei kleineren Problemen anzufangen, denn wenn man die nicht lösen kann, wie sollte man dann Weltprobleme lösen? Und die Grüne Jugend passt am besten zu mir, da sie meine Wertevorstellungen und Themenschwerpunkte (z.B. Nachhaltigkeit) teilt.

Warum braucht Wiesbaden deiner Meinung nach eine Grüne Jugend?
Ich denke, eine Grüne Jugend tut jeder Stadt gut. Gerade in Wiesbaden sind zum Beispiel die Fahrradwege ein großes Problem, aber es gibt auch andere Dinge an denen man doch arbeiten muss. Und deswegen ist es wichtig, dass es junge, motivierte Menschen gibt, die sich dafür engagieren wollen.

Was machst du außerhalb der GJ Wiesbaden?
Zur Schule gehen, lesen, kreatives Schreiben, malen, basteln, mich um unseren Hund kümmern, mit meiner kleinen Schwester spielen, Star-Wars-Fan sein, viel Nachdenken…

Welche Musik hörst du am liebsten?
Eine ziemlich bunte Mischung von Evanescence über Kontra K und Lana Del Rey bis Leonard Cohen…

Mit welcher Persönlichkeit würdest du dich gerne mal unterhalten – und worüber?
Wenn ich die freie Auswahl hätte, würde ich vermutlich mit Frauke Petry sprechen wollen und versuchen, sie von menschenfreundlicheren Ansichten zu überzeugen. Obwohl, wenn mit jeden sprechen könnte, dann könnte ich dieses Gespräch auch gleich mit Erdogan reden. Oder aber ich bleibe ganz im privaten Bereich und unterhalte mich einfach mit Dave Filoni…

Kontakt: serafina.schneiberg@gj-wiesbaden.de

 

Marie Luise Bohn (Beisitzerin)

 

Alter: 27

Was machst du schulisch/beruflich?

Underwriter bei der R+V Lebensversicherung AG mit abgeschlossenem B.A. Studium.

Warum bist du bei der Grünen Jugend?

Das wichtigste und für mich übergeordnete Ziel ist der Umweltschutz. Hierzu zählen insbesondere der Klimaschutz sowie der Erhalt unserer vielfältigen Tierarten. Die negativen Folgen für unsere Umwelt durch das verwerfliche menschliche Konsumverhalten und dem Streben der Unternehmen nach mehr Macht und Umsatz sind allzeit präsent. Die dramatische globale Erderwärmung wird unser Weltklima nachhaltig negativ verändern. Erste Folgen sind bereits spürbar, doch dennoch gibt es noch viele entscheidende Weltregierungen, die ein Umdenken vermissen lassen.
Des Weiteren stehe ich für Gleichheit und LGBT+-Themen ein. Maßnahmen gegen Diskriminierungen bezüglich des Geschlechts, der Herkunft, der Sprache, der religiösen Anschauung, dem Einkommen oder der sexuellen Orientierung müssen bereits bei der jüngeren Generation ansetzen. Gegen eine solche Stigmatisierung muss vorgegangen werden. Vor allem den Diskriminierungen von Menschen mit einer anderen sexuellen Orientierung muss entgegengewirkt werden. Hier ist es wichtig, insbesondere mit der Jugend ins Gespräch zu kommen, um über mögliche Vorurteile oder Ängste zu sprechen. Dieses Thema wird im Zuge des derzeit auch in Deutschland stattfindenden Rechtsrucks immer wichtiger. Rechte Parolen dürfen gegenüber dem demokratischen und friedlichen Zusammenleben einer offenen und vielfältigen Gesellschaft niemals siegen.

Warum braucht Wiesbaden deiner Meinung nach eine Grüne Jugend?

Unser Leitslogan lautet: „Weltändern“. Veränderungen im Leben passieren nur, wenn man aktiv ist, sich für etwas engagiert und einsetzt. Wir als GJ Wiesbaden engagieren uns sehr viel. Wir versuchen, mit unseren Aktionen die Bevölkerung für Themen wie den Umweltschutz zu sensibilisieren oder auch über Themen wie die Citybahn aufzuklären. Die GJ bietet hierfür bereits jüngeren Menschen eine Möglichkeit. Das macht es insbesondere auch für jüngere politisch Interessierte angenehmer, in eine politische Partei einzutreten.

Was machst du außerhalb der GJ Wiesbaden?

Ich interessiere mich für Sport, vor allem für Fußball. Ich liebe es zu reisen und neue Länder und ihre Kultur sowie Eigenarten kennenzulernen. Viel Wert lege ich auf meine Familie und Freundschaften, weshalb ich gerade in der heutigen Zeit darauf achte, jeden regelmäßig zu sehen.

 Welche Musik hörst du am liebsten?

Querbeet – insbesondere Pop, Rap, Hip Hop.

 

David Bartelt (Beisitzer)

Alter: 26

Was machst du schulisch/beruflich?

Ich schließe gerade mein Masterstudium ab (Sozialwissenschaften/Global Studies) und arbeite in einem jungen Unternehmen in Wiesbaden.

Warum bist du bei der Grünen Jugend?

Ich war schon immer sehr politisch und habe mir Ende 2016 gedacht, dass es nichts bringt, sich ständig über alles aufzuregen und selbst nicht aktiv zu werden. Demokratie ist nicht selbstverständlich; sie lebt von Menschen, die sich für sie einsetzen und sie gestalten. Speziell bei der Grünen Jugend bin ich, weil ich den Klimawandel für die größte Herausforderung unserer Zeit halte. Menschenrechte, LGBT-Rechte, Feminismus, Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit, ökologische Kapitalismuskritik – das sind alles Anliegen, die mir sehr wichtig sind. Davon abgesehen habe ich schon viele tolle Leute sowohl bei der Grünen Jugend als auch bei den Grünen kennengelernt und fühle mich in bester Gesellschaft.

Warum braucht Wiesbaden deiner Meinung nach eine Grüne Jugend?

Zunächst einmal braucht jede Stadt eine Grüne Jugend. Speziell in Wiesbaden liegt obendrein viel im Argen: Die Stickoxidbelastung ist viel zu hoch, die Stadt ist deutschlandweit am fahrradunfreundlichsten, Mieten und Immobilienpreise steigen ins Unermessliche, soziale Ungleichheiten auch und Arbeitsbedingungen und Löhne für unsere Generation werden immer prekärer. Wiesbaden braucht Visionen und nachhaltige Ideen, damit unsere Stadt für alle lebenswerter wird – nicht nur für die Wohlhabenden. Gerade in politisch unruhigen Zeiten ist es außerdem extrem wichtig, immer wieder aufs Neue zu zeigen, dass Wiesbaden bunt, vielfältig, offen, tolerant und demokratisch ist und bleibt!

Was machst du außerhalb der GJ Wiesbaden?

In meiner Freizeit koche ich gern und viel mit meinen Freundinnen und Freunden, probiere neue Restaurants aus, mache Sport, bin gern in der Natur und lese, wenn ich die Zeit finde.

Welche Musik hörst du am liebsten?

Rock und Pop von den 70ern bis heute. Meine absoluten Lieblingslieder: Narcotic von Liquido und Mr. Brightside von den Killers.

Mit welcher Persönlichkeit würdest du dich gerne mal unterhalten?

Mit den Autor*innen Stefanie Sargnagel und Shahak Shapira.